Das Rathaus wird nicht verkauft


geschrieben am: 25.11.2016 in Kategorie(n): Presse


Hüls. Der Saal im Hülser Rathaus war gut gefüllt bei der Sitzung der Bezirksvertretung am Mittwochabend.
(…)
Das Hülser Rathaus war ohnehin ein größeres Thema in der Sitzung. Der parteiunabhängige Bezirksvertreter
Wolfgang Eitze hatte im Vorhinein vorgeschlagen, das Rathaus zu privatisieren und wieder anzumieten.
Die Fraktionen sprachen sich dagegen aus. Maria Schneider von den Grünen wies dabei auf die Folgegenerationen
hin. Diese würden unter Umständen mit hohen Mietkosten zu kämpfen haben. „Wäre das nicht gut, wenn
wir das auch so hinbekommen würden?“, gab sie zu bedenken. Bezirksvorsteher Hans Butzen (SPD) brachte
schließlich ein weiteres Vorgehen zur Abstimmung: Zuallererst soll die Stadt beauftragt werden, den
Renovierungs-, Sanierungs- und Instandhaltungsbedarf zu prüfen – Schaffung eines barrierefreien Zugangs
mit eingeschlossen. Bis auf die CDU-Fraktion stimmten alle zu – Erstere war nur für die Prüfung des
Renovierungsbedarfs zu gewinnen. Weiterhin soll die Stadt eine Kostenrechnung erstellen und Finanzierungs-
vorschläge vorbringen. Abschließend soll die Verwaltung auch für die Unterbringung der bisher im Rathaus
angesiedelten Stellen – Bürgerservice, Polizei und weitere Dienststellen – während der Zeit einer Renovierung
oder Sanierung Vorschläge machen. Hier stimmten alle Fraktionen zu.
(…)

(Quelle: WZ v. 25.11.2016 / Carolin Scholz)
 

Bürgerservice und Polizei sind im Rathaus in Hüls zu finden

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