Endlich – Boomdyk wieder Einbahnstraße


geschrieben am: 01.04.2015 in Kategorie(n): BZV

Die … beantragte Rücknahme des Beidrichtungsverkehrs auf dem oberen ‚Boomdyk‘ wurde endlich … umgesetzt.

Was lange währt, wird endlich gut!

Boomdyk Einbahnstraße

Die im vergangenen Oktober 2014 von mir in der Bezirksvertretung Hüls beantragte Rücknahme des Beidrichtungsverkehrs auf dem oberen ‚Boomdyk‘ wurde endlich nach langem und zähem Ringen mit den Institutionen umgesetzt. Die Bewohner des Hauses Nr. 7 müssen nun nicht mehr unter Lebensgefahr ihr Haus verlassen, Herr Beineke kann seine immer wieder beschädigte Dachrinne dauerhaft reparieren und Frau Beineke kann endlich wieder auch unter der Woche tagsüber, und nicht nur am späten Abend oder sonntagsmorgens, ihre Fenster putzen. Auch für die anderen Nachbarn kehrt jetzt endlich wieder mehr Lebensqualität zurück durch den reduzierten Autolärm. „So wurde aus dem von Eitze versprochenen Weihnachtsmann wenigstens doch noch ein Osterhase“, jubelte Karl Heußen, Vorsitzender der Nachbargemeinschaft.
Allerdings wurde dann die Geschichte in der Krefelder Presse, abgesehen von den Hülser Mitteilungen, ziemlich verfremdet dargestellt. Bezirksvorsteher Butzen, der sein Ohr zwangsläufig näher am Puls der Verwaltung hat, erfuhr früher als ich von der Umsetzung der beschlossenen Maßnahme und informierte noch am Montag, 30.03.2015, die Redaktionen auf seine Art: Die neue Mehrheit von SPD, Grünen und FDP hat in einer ihrer ersten Sitzungen nach der Kommunalwahl die Wiedereinführung der Einbahnstraßenregelung beschlossen. Kein Wort darüber, dass ich mit meinem Antrag vom 15.09.2014 den Stein ins Rollen gebracht habe, wie auch das Protokoll der BZV vom 30.10.2014 bestätigt, und wiederholt die Presse auf diesen für die betroffenen Anwohner untragbaren Zustand aufmerksam gemacht habe. In Bayern würde Butzens Vorgehensweise als hinterfotzig abqualifiziert! Die Westdeutsche Zeitung hatte seinerzeit einen Redakteur mit Fotografen geschickt, später das WZ-Mobil und auch die Rheinische Post berichtete wiederholt über die Anstrengungen, die ich unternahm. O.k., als Einzelkämpfer unter fünfzehn Bezirksverordneten muss ich mir meine Mehrheiten suchen und die Durchsetzung meiner Anträge klappt nur einstimmig oder zumindest mit der Zustimmung der regierenden Ampel-Kooperation. Fairness ist in der Politik ohnehin ein Fremdwort, aber von der Presse sollte diese zumindest erwartet werden. Meine PM hat alle Redaktionen am 31.03.2015 rechtzeitig vor Redaktionsschluss erreicht. Zumal der Extra-Tipp erst in seiner Ausgabe vom Ostersonntag am 05.04. darüber berichtete. Die WZ brachte ihre Veröffentlichung am Samstag, so dass Zeit genug bestand, nach zu recherchieren und meinen Namen zumindest im Beispiel der HüMi mit zu erwähnen. So aber ist der Inhalt dieser Artikel grob sinnentstellt worden. Der Initiator des Erfolges wird nicht nur nicht genannt, sondern in der sogar namentlichen Auflistung der übrigen zustimmenden Fraktionen unterschlagen.