FDP Krefeld hat wegen Reichtum geschlossen


geschrieben am: 14.03.2016 in Kategorie(n): Presse


 

W. Eitze in der Bezirksvertretung Hüls
Pressemitteilung

 

14.03.2016

 

FDP Krefeld hat wegen Reichtum geschlossen

Der parteiunabhängige Hülser Bezirksverordnete Wolfgang Eitze hat sich bei der Suche nach einer neuen politischen Heimat schriftlich an den Hülser FDP-Vorsitzenden und Bezirksverordneten Klaus-Dieter Ohlig gewandt und einen Gesprächstermin vorgeschlagen, um eventuelle Gemeinsamkeiten für eine evtl. gemeinsame Arbeit in der BZV Hüls zu sondieren. Und nicht nur dort.
Eitze war bei der Kommunalwahl 2014 für die AfD in die Hülser Bezirksvertretung gewählt worden, hatte die Partei aber nach den Vorkommnissen beim Bundesparteitag in Essen im Juli 2015 und der Hinausekelung von Parteigründer Bernd Lucke, vor allem aber wegen des zu erwartenden politischen Richtungswechsels verlassen, „da diese AfD nichts mehr mit der Partei gemein hat, der ich vor zwei Jahren beigetreten bin“.
Im Zusammenhang mit der Verteilung der frei verfügbaren, bezirksbezogenen Finanzmittel Ende letzten Jahres hatte Eitze mit einem unkonventionellen Vorschlag einen allerseits akzeptablen Kompromiss herbeigeführt, mit dem alle Parteien gut leben konnten und wurde dabei von Ohlig unterstützt. Auch bei der Diskussion um das heftig umstrittene von der Hülser Ampel-Kooperation geplante Neubaugebiet in Hüls-Nordost (‚Fette Henn‘) schien der FDP-Vertreter aufgrund einer von ihm verbreiteten PM seinem Gewissen den Vorzug gegenüber dem Koalitionszwang zu geben. Leider ein Irrtum.
„Jetzt zurück zu rudern zeigt einmal mehr, dass die FDP sich wie eine Fahne im Wind verhält“, kritisierte die Hülser CDU und sprach von „Umfallerpartei“.
Trotzdem hielt Eitze sein Gesprächsangebot aufrecht, wartet aber bis heute vergeblich auf eine einfache Antwort. Unhöflichkeit, Arroganz, Selbstüberschätzung oder einfach nur schlechtes Benehmen?
Auch der Kontaktversuch zur Krefelder FDP-Parteispitze in Person von Stadtrat-Fraktionsführer Heitmann wird seit Aschermittwoch schlicht ignoriert. Eine Partei, die ums politische Überleben kämpft, bekommt die Verdoppelung ihrer Mandate in der BZV Hüls beinah auf dem Silbertablett serviert und greift nicht zu?
Bei der nächsten Kommunalwahl 2020 wird die AfD einen neuen Kandidaten nach Hüls entsenden und den FDP-Vertreter in Rente schicken, nämlich als eine Partei, die, im Gegensatz zur FDP, in allen Länderparlamenten, die bis dahin gewählt wurden, sowie im Bundestag vertreten sein wird und die FDP zur Bedeutungslosigkeit degradiert. Eine Partei wie die FDP, die stets mit der Angst vor der 5%-Hürde lebt, nimmt eine solche Chance auf ein Mandat nicht wahr?
Chance heißt erkennen und zugreifen und nicht auf eine passende Gelegenheit warten.
Eitze hält ein Überleben der FDP in der politischen Landschaft Deutschlands für notwendig, solange sie sich nicht als reiner Mehrheitsbeschaffer hergibt. Sie muss dazu beitragen, dass der Dauerzustand der SED des 21. Jahrhunderts unterbrochen wird (Schwarz-roter Einheitsbrei Deutschlands), der sich nicht nur im Bundestag, sondern auch in allen Länderparlamenten und somit auch im Bundesrat ausbreitet. Sie muss die Machtentwicklung der AfD einbremsen, nicht mit dumpfen Parolen, Propaganda und Feigheit vor Talkshows, wie es von grün-rot praktiziert wird. Die sind lediglich der Superdünger, der die braune Saat gedeihen und aufblühen lässt, was deren Chefideologen allerdings nicht begreifen.
Es ist Aufgabe der FDP, die Linkspopulisten in rot-rot-grün zu verhindern.
Aber was machen die Krefelder Provinzler (oder provinziellen Krefelder?) der FDP?
So wird die Hülser FDP in den Sog des unpopulären, designierten Hülser Ex-Bezirksvorstehers aus Fischeln geraten und in den politischen Abgrund gerissen werden. Und vielleicht haben diese Herrschaften auch einfach nur übersehen, dass in 2017 in NRW Landtagswahlen und Bundestagswahlen stattfinden.
Wem geschenkt noch zu teuer ist, der muss wegen Reichtum geschlossen haben!

(Quelle: Beverly Hüls)