Halteverbot in der ‚Josefstraße‘ deutlicher gekennzeichnet


geschrieben am: 02.05.2016 in Kategorie(n): Presse

Schon im Herbst 2014 beantragte der parteiunabhängige Hülser Bezirksverordnete Wolfgang Eitze eine deutlichere Kenntlichmachung des absoluten Halteverbotes in der ‚Josefstraße‘ unmittelbar vor der Einmündung in die ‚Krefelder Straße‘ durch die zusätzliche Anbringung eines VZ 299 (Grenzmarkierung für Halteverbote) auf der Fahrbahn. Die ‚Josefstraße‘ ist sehr schmal und aus Richtung ‚Schulstraße‘ kommende Fahrzeuge müssen ganz nach rechts ausweichen, um den von der ‚Krefelder Straße‘ abbiegenden Autos den nötigen Platz für die Vorbeifahrt zu gewähren. Viele der Falschparker wissen aber gar nichts vom Halteverbot, weil sie sich gleich doppelt ordnungswidrig verhalten, indem sie in Fahrtrichtung links parken und das VZ 283 (abs. HV) nur von hinten sehen. Das führte immer wieder zu haarsträubenden Situationen, weil vorfahrtberechtigte Verkehrsteilnehmer gegen den fließenden Verkehr rückwärts in die ‚Krefelder Straße‘ setzen mussten und die StVO ad absurdum geführt wurde, indem die vorrangigen Fahrzeuge den Wartepflichtigen den Vortritt lassen mussten.
Eitze´s  Antrag wurde damals von Bezirksvorsteher Butzen mit den Worten ausgekontert:
„Wir sind die Verkehrskommission, nicht die VerkehrserziehungsKommission“.
Der Stadtbezirksfraktionssprecherdarsteller der SPD Hüls, Reyer, lehnte diese Maßnahme, die nebenan in der ‚Jerusalemstraße‘ seit Jahren erfolgreich praktiziert wird, ab, weil die ‚Jerusalemstraße‘ ja viel schmaler sei als die ‚Josefstraße‘.
Allerdings beurteilte das Ordnungsamt die Angelegenheit ebenso wie Eitze, da bei wiederholten Kontrollen zahlreiche Verstöße festgestellt wurden. Seit heute sind die zusätzlichen Markierungen aufgebracht und werden hoffentlich zur Entzerrung des Verkehrs im Kreuzungsbereich beitragen.

(Quelle: Beverly-Hüls)

 

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