Kein Neubaugebiet ‚Hüls Nordost‘


geschrieben am: 26.01.2016 in Kategorie(n): Presse

Wolfgang Eitze fordert: Kein Neubaugebiet ‚Hüls Nordost‘

Der parteiunabhängige Hülser Bezirksverordnete Wolfgang Eitze spricht sich vehement gegen ein Neubaugebiet zwischen ‚Fette Henn‘, ‚Klever Straße‘, ‚Kretenbäskesweg‘ und ‚Hinter der Papenburg‘ aus. Er begründet seine ablehnende Haltung wie folgt: In ihrer Kooperationsvereinbarung zwischen den Stadtbezirksfraktionen von FDP, Bündnis 90/ Die Grünen und SPD über die Zusammenarbeit in der Bezirksvertretung Hüls 2014 – 2020 wird u.a. angeführt: Vorrangig … sollen vorhandene Baulücken innerhalb des Stadtbezirkes Hüls durch kleinteilige Bebauungspläne geschlossen werden. Dabei sind ökologische und klimatologische Aspekte zu berücksichtigen. Alle Kleingartenanlagen in Hüls sind bestandswahrend zu sichern. Die aktuellen Bebauungspläne widersprechen der eigenen Absichtserklärung der Ampel-Koop und sind aufgrund der extremen Bebauungsdichte und hohen Anzahl an neuen Anwohnern weder kleinteilig, erst recht nicht ökologisch und klimatologisch rücksichtsvoll. Hier sollen Kleinode, wie die Gärten der bisherigen Besitzer, vernichtet und in einem ökologisch hochsensiblen Gebiet gleich mehrere Hektar durch Bebauung und Straßen versiegelt werden. Unverständlich ist für Eitze die Unterstützung dieses Vorhabens ausgerechnet durch die selbsternannten Umweltschützer in grün. Völlig ungeklärt ist z.Zt. auch noch die Situation um den alten ‚Jüdischen Friedhof‘, der sich im Bereich der früheren Gärtnerei befinden soll. Steht hier evtl. die Störung der Totenruhe „ins Haus“? Da es in ‚Orbroich‘ und im ‚Hülser Bruch‘ relativ wenig Supermärkte gibt, wird sich folgende unzumutbare Verkehrssituation durch den ein- bzw. ausfahrenden Verkehr des Neubaugebietes ergeben: von Hüls-Mitte über den verkehrsberuhigten Bereich(!) ‚Am Beckshof‘, der damit ad absurdum geführt wird, vorbei am Seniorenheim, dann nach links in die ‚Konventstraße‘ und weiter über den ‚Bottermaat‘ und wieder durch einen verkehrsberuhigten Bereich ‚Fette Henn‘. In letzterem entsteht dann an unübersichtlicher Stelle ein fröhlicher Begegnungsverkehr mit den ausfahrenden Anwohnern, die darüber hinaus noch einen lebhaften Schleichverkehr durch die für Kfz gesperrte ‚Kauffmannsstraße‘ produzieren. Eine scheibchenweise Bebauung des geplanten Gebietes Hüls Südwest (‚Steeg‘) wäre aufgrund der offenen Zugangsmöglichkeit über ‚Krüserstraße‘ in Richtung Hüls-Mitte und ‚Tönisvorster Straße‘ nach außerhalb erheblich sinnvoller, zumal sich ein Zusammenschluss des blinddarmähnlichen anhängenden Wohngebietes ‚Darderhof‘ an den Ort selber ergeben würde. In Hüls ist kein Platz für wirtschaftliche Interessen eines bereits offenbar involvierten Investors, auch nicht für die Profilierungssucht bestimmter Politiker.

(Quelle: Beverly-Hüls)