Lebenswertes Hüls erhalten


geschrieben am: 20.01.2016 in Kategorie(n): Presse


80 neue Wohnungen
 
In dem Beitrag „80 neue Wohnungen mitten in Hüls“, in dem es um die Bebauung von Garten- und zum Teil naturbelassenen Grundstücken im innerörtlichen Bereich von Hüls geht, fehlen ökologische Überlegungen leider völlig. Als Hülser, der weder Besitzer, noch Pächter eines der besagten Grundstücke ist, habe ich, wie viele andere Hülser, ein großes Interesse daran, dass die noch weitgehend intakte ökologische Struktur des Ortes und jenen Flächen, die für ein gesundes Ortsklima sorgen, erhalten bleiben. Denn solche grünen Inseln mach ja gerade auch den Charakter und den Charme von Hüls aus.
Schade, dass die planenden politischen und wirtschaftlichen Kräfte dieses Interesse leider nicht haben und dass ihnen eine Versiegelung des Ortes, vielleicht auch Profit- und Profilsucht scheinbar wichtiger sind, als Hüls für seine Bewohner lebenswert und liebenswert zu erhalten, wie es zur Zeit noch ist. Nicht zuletzt hat eine gesunde Umwelt, zu der gerade auch das örtliche Kleinklima zählt, für Kinder eine besondere Bedeutung. Das macht die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen sehr deutlich.
Wo sind in der Bezirksvertretung und im Rat jene Kräfte, die sich für ausreichende innerörtliche Grünflächen und damit für ein ökologisch ausgeglichenes Hüls einsetzen?
 
(Quelle: RP vom 20.01.2016/ Leserbrief v. Dr. Hans-Martin Große-Oetringhaus)