Linn und Hüls wollen Hinweisschilder


geschrieben am: 11.08.2016 in Kategorie(n): Presse


11. August 2016 | 00.00 Uhr Krefeld

Linn und Hüls wollen Hinweisschilder

Krefeld. Linn wird sie bekommen, Hüls will sie auch: Die schönsten Krefelder Stadtteile fordern touristische Hinweisschilder auf den umliegenden Autobahnen. Die Kriterien sind streng – deshalb wird Hüls wohl leer ausgehen. Von Jens Voss

(…)

Der Hülser Wolfgang Eitze, parteiunabhängiges Mitglied in der Bezirksvertretung, geht von deutlich geringeren Kosten aus. In einem Antrag für die Bezirksvertretung schlägt er vor, an der A 40, etwa 750 Meter vor der Ausfahrt Kerken, „touristische Unterweisungsschilder“ aufzustellen, die auf den historischen Ortskern von Hüls verweisen. Die Kosten für Hüls sollen laut Eitze bei einem Eigenanteil von 1500 Euro liegen; er schlägt vor, das Geld aus den bezirksbezogenen Finanzmitteln für 2017 bereitzustellen. Er hat seinen Vorschlag als Antrag für die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Hüls am 27. September gestellt. Doch vor allen finanziellen Fragen steht die eine Frage, ob Hüls mit einem Alleinstellungsmerkmal aufwarten kann. Der historische Ortskern reicht nicht – siehe Heide Gerritzens Satz über Linn.
Vielleicht reichen ja die beiden wunderbar restaurierten Hülser Kirchen: St. Cyriakus ist sicher eine der schönsten neogotischen Kirchen am Niederrhein, und die liebevoll restaurierte Konventskirche gehört wohl zu den ungewöhnlicheren Gotteshäusern der Region. „Kleinod St. Cyriakus – historischer Ortskern von Hüls“ , so oder ähnlich müsste vermutlich der Slogan lauten.

(Quelle: RP)

 

Ausfahrtschild_RP_

So könnte ein Hinweisschild für Hüls aussehen. Es soll an der A 40, etwa 750 Meter vor der Ausfahrt Kerken, stehen.


 
 
Linn und Hüls wollen Hinweisschilder