Wer bin ich?


Ihr Bezirksverordneter in der Bezirksvertretung Hüls:
Diplom-Ingenieur Wolfgang Eitze

 

Eitze_bearbeitetMein Name ist Wolfgang Eitze. Ich wurde 1948 in Duisburg geboren und bin dort aufgewachsen. Seit über 40 Jahren bin ich mit Dagmar verheiratet, wir haben zwei prächtige, erwachsene Söhne und zwei Katzen. Seit Gründung der Bundesliga bin ich leidenschaftlicher Fan der ‚Zebras‘ vom MSV Duisburg, natürlich mit Saisonkarte, selbst in der 3. Liga. In meiner sonstigen Freizeit spiele ich Golf, Hcp 19. Mein größter Vorteil besteht darin, dass ich unter dem Sternzeichen ‚Zwilling‘ geboren wurde. Ich bin der Gute, die schlechten Angewohnheiten hat mein Bruder! Nach Volks- und Realschule habe ich eine Lehre als Radio- und Fernsehtechniker absolviert. Ich wurde also nicht ausgebildet, sondern habe noch etwas gelernt! Als erstes wurde mir ein ganz wichtiger Leitsatz, der mein Leben durchaus geprägt hat, beigebracht: „Für einen Fernsehtechniker gibt es kein Unmöglich!“ Nachdem mich anschließend das Vaterland gerufen hatte, um mir beizubringen, wie ich es ggf. verteidigen soll, habe ich an der FHS Niederrhein in Krefeld studiert mit dem Abschluss als Diplom-Ingenieur für Nachrichtentechnik. Privat hatte es mich inzwischen an den linken Niederrhein nach Aldekerk, Tönisberg und später Hüls verschlagen. Nach einigen Berufsjahren in Entwicklung und Service, also in der praktischen Technik, bin ich in den Vertrieb gewechselt. 1986 habe ich dann eine weitere, wichtige Weisheit gelernt: Wer im Leben erfolgreich sein will, braucht dafür Wille und Verlangen! Ich habe die gesicherte Armut verlassen und den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt – ohne Wenn und Aber ein existenzieller Selbstmord. Ohne diese Entscheidung wäre mein Leben allerdings wesentlich anders verlaufen, und nicht unbedingt besser. Im Jahre 2012 habe ich dann meine Firma abgewickelt, um mich zur Ruhe zu setzen – ein großer Irrtum, wie sich noch herausstellen sollte.

Eitze

Politisch war ich schon immer interessiert. Ich habe mich als Student, mit dem Button „Willy wählen“ am Parka, anpöbeln lassen: „Nimm das Ding ab“. Aber ich stand zur Person und Persönlichkeit Willy Brandt und hinter seiner Politik „Wandel durch Annäherung“, seiner Ostpolitik. Die Anerkennung der Oder-Neiße-Linie als deutsche Ostgrenze. Schließlich können wir Deutsche nicht einfach sagen: „April, April, der Onkel Adolf hat es doch nicht so gemeint“. Dann dieses Staatsgebilde, das sich 40 Jahre lang „DDR“ nannte, überhaupt erst einmal zur Kenntnis zu nehmen, um es dann, wie die Geschichte bewiesen hat, erfolgreich aufzulösen und wieder mit der Bundesrepublik zu einem Deutschland zu vereinigen. Die Ernte seiner Saat hat allerdings ein anderer eingefahren. Dann Helmut Schmidt, den ich heute noch für den Besten halte, den wir je als Regierungschef hatten. Ich war kein Sozi, verstand mich mit allen lokalen politischen Größen der drei Altparteien in meinem Wohnort Tönisberg, aber niemand konnte mich überzeugen, bei ihnen mitzumachen. Bis Anfang 2013, da betrat eine neue Partei die politische Bühne, die nicht nur meine Wählerstimme bekommen sollte, sondern bei der ich auch Flagge zeigen wollte, indem ich ihr beitrat – die Alternative für Deutschland (AfD). Ich bin nicht gegen Europa, sondern gegen das System EU und ich war gegen die Einführung des EURO, beides in meinen Augen Ideologien, die der deutschen Bevölkerung aufoktroyiert wurden. Und dann nahm meine persönliche, politische Geschichte Fahrt auf und entwickelte eine ungeheure Dynamik, die so nie geplant war. Ich wurde am 05.09.2013 nicht nur Gründungsmitglied des Kreisverbandes Krefeld, sondern auch kooptiertes Vorstandsmitglied. Das alles mitten hinein in den tobenden Bundestagswahlkampf, bei dem die AfD ein hervorragendes Wahlergebnis mit 4,7% erzielte. Parteiintern sprang ich dann für jemanden in die Bresche und wurde so als Beisitzer richtiges Vorstandsmitglied. Ich durfte nicht nur mitreden, sondern hatte auch was zu sagen. Als dann unser Vorsitzender über Nacht zurücktrat, war ich plötzlich Plan ‚B‘ und erneut der Notnagel, die Partei übergangsweise als Sprecher durch den Kommunalwahlkampf zu führen. Das Ganze eskalierte dann aufgrund eines parteiinternen Grabenkrieges mehr zum Krampf, der erst jetzt langsam anfängt, sich zu lösen. Bei der Kommunalwahl am 25.05.2014 wurde ich in die Bezirksvertretung Hüls gewählt. Eine gewaltige Aufgabe für einen politischen Frischling wie mich, der aber diese Berufung wirklich auch als solche versteht und mit dem mir eigenen Ehrgeiz (> Wille und Verlangen <) die Sache angeht. Ich wurde sehr kollegial empfangen und aufgenommen, schließlich wollen wir alle in der BZV Hüls das Bestmögliche für unseren schönen Krefelder Vorort erreichen.

Eitzer DorfstraßeAm 08.07.2015 habe ich aufgrund innerparteilicher Veränderungen sowie der Vorkommnisse beim Bundesparteitag der AfD in Essen die Partei verlassen, da diese AfD nichts mehr mit der Partei gemein hat, der ich vor zwei Jahren beigetreten bin. Ich bin weder rechtspopulistisch, noch ausländer- oder islamfeindlich, sondern wirtschaftsliberal und konservativ. Ich werde mein Mandat weiterhin parteiunabhängig wahrnehmen und die politische Szene, besonders in Hüls, sehr sorgfältig beobachten und sondieren, und mich gegebenenfalls politisch neu orientieren.

 

Logo WUNAm 20. Dezember 2017 gründete sich in Krefeld der Regionalverband WerteUnion Niederrhein, initiiert durch den K3-Gründer Gerald Wagener (K3 = Konservativer Kreis Krefeld). Der WerteUnion Niederrhein gehören mehrere Stadträte und Bezirksverordnete aus Krefeld und seinen Stadtbezirken an. Die WerteUnion ist ein Zusammenschluss wertkonservativer, wirtschaftsliberaler Politiker aus CDU/CSU und tritt für die Stärkung von konservativen Positionen in der Gesellschaft und politischen Parteien ein. Sie sieht es als ihre Aufgabe, die politische Willensbildung in allen Organisationsstufen der CDU/CSU voran zu bringen und im öffentlichen Leben zu fördern, ihre Mitglieder über wichtige politische Fragen zu unterrichten, sie zur aktiven Mitarbeit anzuregen, das Gedankengut der WerteUnion zu verbreiten und für ihre Ziele zu werben.
Auf der Gründungsversammlung der WerteUnion Niederrhein wurde ich zu einem ihrer Sprecher gewählt.